Mopedfahren - und das in Afrika?

(siehe auch Informationen zum Thema "Ausrüstung")

Wer auf unserer Website Informationen über Ritzelgrößen oder Tuningpakete erwartet, den müssen wir leider enttäuschen. "Mopedfahren" ist für uns keine Lebensphilosopie, sondern macht einfach nur Spaß. Wir tragen keine "Kutten" und sind auch auf den einschlägigen Motorradtreffen nicht vor Ort. Ständiges "Benzin-Gelaber" und ausschweifende Diskussionen über Fahrwerksverbesserungen sind manchmal ganz lustig, aber eigentlich nicht so ganz unsere Sache.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Wir fahren sehr gerne Motorrad, und wir schrauben natürlich auch selbst an den Maschinen. In erster Linie ist das "Moped" für uns aber ein Mittel zum Zweck und damit ein ideales Reisemittel für einen Individualurlaub:

  • Es ist im Vergleich zum Auto relativ günstig in der Anschaffung und im Unterhalt
  • Will man die Sahara und Afrika auch abseits der Straßen erleben, benötigt man ein geländegängiges Fahrzeug mit großer Zuverlässigkeit und Reichweite - unsere Enduros haben sich da bestens bewährt
  • Aufgrund der einfachen Technik lässt sich am Motorrad fast alles selbst reparieren, die Ersatzteile sind meistens kompakt und leicht
  • Mit einem Zweirad ist man sehr flexibel, es lassen sich auch sehr enge Passagen durchfahren, notfalls kann man die Maschine auch mal ins Hotelzimmer mitnehmen!
  • Die Gefahr eines Diebstahls des Fahrzeuges ist im Verleich zu vierrädrigen Geländewagen wesentlich geringer - in Afrika kann man vor allem Nutzfahrzeuge mit großem Stauraum brauchen, aber kein Motorrad
  • Man kommt der einheimischen Bevölkerung näher und erntet dafür auch Respekt, wenn man sich mit einem Motorrad durch den Staub Afrikas "durchkämpft"
  • Vor allem im Gelände und in den Sanddünen macht das Motorradfahren einfach tierisch Spaß!
Thomas' BMW R 100 GS Paris-Dakar
Hubraum: 1000 ccm
Leistung: 60 PS
Motor: Zweizylinder Boxer
Antrieb: Kardan
Baujahr: 1992
Tankinhalt: 35 Liter
Bereifung: Michelin Desert
Charakteristik: Schwer, zuverlässig, komfortabel

Georgs Yamaha XT 600 Z Ténéré
Hubraum: 600 ccm
Leistung: 46 PS
Motor: Einzylinder
Antrieb: Kette
Baujahr: 1989
Tankinhalt: 23 Liter
Bereifung: Michelin Desert
Charakteristik: Relativ leicht, leistungsschwach, gute Geländetauglichkeit
   

Bis auf ein paar kleine Anpassungen bei der BMW (WP-Federbein) entsprechen beide Motorräder der Serienausstattung. Natürlich wäre gerade für anspruchsvollere Geländefahrten ein leichtere, PS-starke Rallymaschine spaßvoller zu fahren - aber die klassischen Enduros wie die BMW oder die Tenere bieten aus unserer Sicht einfach den optimalen Kompromiss zwischen Geländegängigkeit, Komfort, Reichweite, Transportmöglichkeit und Zuverlässigkeit.

Wer sich für weitere Informationen und Tips bezüglich einer afrika-tauglichen Reiseausrüstung (Taschen, Ersatzteile, etc.) interessiert, findet diese unter der Rubrik "Ausrüstung".

Hier geht's weiter zu den Ausrüstungs-Infos

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