Routenbeschreibung Motorradreise "Libyen 1997 / 1998"
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Ab in den Sand| Libyen| Tiere der Wüste|Reiseroute (Landkarte)|Reiseroute (Beschreibung)|Wieder zu Hause (Resümee)|Fotogalerie (81 Fotos) |
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Genua
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Diesmal fuhren wir zur Sahara-Hauptreisezeit, und dementsprechend voll war die Fähre. Bei einer relativ großen Anzahl von Gleichgesinnten bleibt es nicht aus, daß der ein oder andere die selbe Route plant. Diesmal hieß unser Mitreisender Andreas, was sich als Glücksfall erwies. |
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Tunis
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Von Tunis ging es über Hamamat in zwei Tagen zur libyschen Grenze, wo wir uns am Schwarzmarkt mit dem libyschen Dinar eindeckten, im Tausch von amerikanischen Dollars! |
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Ra's Ajdir | In Ra´s Ajdir mußten wir nicht nur die Grenzkontrolle passieren sondern uns auch arabische Kennzeichen anschrauben. Über den malerisch in den Fels gebauten Ort Nalut ging es auf guten Asphaltstraßen Richtung Ghadames. |
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Ghadames | Mit der von der UNESCO geschützten Altstadt ist Ghadames, die ehemalige Drehscheibe des Karawanen-Handels, die Perle unter den Saharastädten. Hier suchten wir uns einen Guide für die Fahrt entlang der algerischen Grenze nach Ghat. Dies war einer der landschaftlichen Höhepunkte dieser Reise. Reg-Ebenen, Sanddünen, bizarre Felsformationen, Fahrspaß pur und weit und breit keine Menschenseele. Nach dreitägiger, anstrengender und unvergesslicher Fahrt erreichten wir unser Ziel. |
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Ghat | Die ebenfalls schöne, ausschließlich aus Lehm gebaute Altstadt ist leider stark vom Verfall bedroht. Hier besorgten wir uns auch einen Führer für das sonst nicht zugängliche Akakusgebirge. Gutes Verhandlungsgeschick ist für die kostspielige Notwendigkeit von Vorteil. |
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Akakus | Die drei Tage dauernde Rundfahrt, wurde zum unvergleichlichen Erlebnis. Gigantische Dünenabfahrten, surrealistisch wirkende Bergmassive, Wüstenvegetation, Täler, Schluchten, Ebenen, 10.000 Jahre alte Felszeichnung und versteinerte Bäume. Fahrtechnisch nicht allzu schwer zu fahren, also ein machbare und lohnenswerte Herausforderung. |
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Awbari | In diesem eigentlich uninteressanten Ort aß jeder von uns 3 Döner, weil grad zufällig Weihnachten war. Ansonsten war er nur Durchgangsstation zu den Mandara-Seen. Diese Seen erkundeten wir aus unserem Basislager, einer empfehlenswerten Jugendherberge in Germa. |
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Mandara-Seen | Für die 30 km zu den Seen ließen wir unser Gepäck zurück und versuchten unser Glück. Die nicht ganz einfache Route führte durch Sandünentäler und über Dünengrate. Diese kräfteraubende Fahrt hatte eine Überhitzung der Motoren und Kupplungen zur Folge, die uns immer wieder zu Pausen zwangen. Angekommen eröffnete sich uns der Blick auf eine Bilderbuch-Oase. Riesige Dünen rahmen die palmengesäumten Seen ein. Wir hielten uns hier lange auf und gönnten uns eine Abfrischung in dem salzigen Wasser. Für den Rückweg beschlosssen wir, ohne an die Wirkung zu glauben, aus den Reifen Luft zu lassen. Danach war die Fahrt ein Kinderspiel. Erstens kannten wir nun den Weg und zweitens fräste sich der Hinterreifen nicht mehr durch den Sand sondern "schwamm" auf ihm. Zwangspausen wegenÜberhitzung waren nun nicht mehr nötig. |
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Waw an Namus | Am nächsten Tag ging es über Murzuk nach Timsah. Von dort geht eine Piste zum Waw an Namus, dem"Mückenkrater". Es geht über verschieden Geröllplateaus und schwierigeren Weichsandfelder. Übernachtet haben wir in einer heruntergekommenen Forschungsstation, von dort kann man den Vulkan in einer Tagestour erreichen. Wenige Kilometer vor Waw an Namus wird die Gegend von schwarzer Asche bedeckt. Am Kraterrand stellten wir die Mopeds ab und haben den erloschenen Vulkan, mit seinen roten, grünen und blauen Seen, zu Fuß erkundet. Der Krater hat einen Durchmesser von ca. 3 km, mit steilen Auf- und Abstiegen, Wanderschuhe und Wasser sollten also mitgenommen werden. Durch die schwarze Asche und der Trichterform ist es dort auch im Winter extrem heiss. |
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Sheba | Auf der Rückfahrt zur Mittelmeerküste fuhren wir auch durch Sheba, die Stadt gilt als die Metropole des Südens, hat aber ansonsten keine erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten. |
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Tripolis | In Tripolis angekommen versortgten wir uns mit Kamelfleisch für das Abendessen. Wir besuchten die Altstadt, wo wir allerdings nicht fotografieren durften. Den berühmten grünen Platz erkannten wir zuerst als solchen gar nicht. Entlang der Küste, Richtung Osten, ging es nach Khoms. |
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Leptis Magna | Von dort haben wir die sehr schönen Ruinen der ehem. Römerstadt "Leptis Magna" erkundet, die als eine der imposantesten Ausgrabungsstätte der gesamten antiken Welt gilt. Auf dem Weg zur tunesischen Grenze sind Überreste einer anderen römischen Stadt, Sabrata, noch zu bestaunen gewesen. |
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Ra's Ajdir | An der Grenzstadt gaben wir noch unsere Kennzeichen ab und wurden freundlich, geradezu zuvorkommend, kontrolliert. Nach der Grenze wurden die übrigen libyschen Dinar in tunesische Dinar, wiederum auf dem Schwarzmarktk, getauscht. |
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Tozeur | Auf dem Weg nach Tozeur durchquerten wir noch den Chott el Cherid, einen riesigen Salzsee. Hier wurde ein Damm mit einer Straße errichtet, an deren Ende ein touristisch voll erschlossener Ort liegt. Hier in Tozeur kippten wir zum ersten Mal seit Wochen wieder Alkohol und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. |
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Tunis | Um den Schleppern der tunesischen Hauptstadt zu entgehen fuhren wir direkt zum Hafen und warteten darauf, einchecken zu können. |
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Genua | Im Gegensatz zu unserer ersten Afrikatour in 1995 machten wir nicht mehr den Fehler, im Winter von Genua direkt mit dem Motorrad über die Alpen nach Deutschland zu fahren. Wir ließen uns mit Auto und Anhänger abholen und fuhren sicher gen Heimat. |