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![]() (Nachfolgende Informationen Auszüge aus: Microsoft® Encarta®© und Algerien, Goldstadtverlag Karl A Schäfer) |
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| Die Sahara|Ausbreitung|Klima|Felsmalerei|Unterschiedliche Wüstenformen|Fata Morgana|Bevölkerung|Geschichte der Sahara | ||||||||||||||
| Die Sahara | ||||||||||||||
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Sahara - das Wort kommt vom arabischen "Sah'ra", die "Rotbraune", und bedeutet "Wüste". Nur durch einen verschieden breiten Küstenstreifen vom Mittelmeer getrennt, erstreckt sich 6000 km über die ganze nördliche Breite des afrikanischen Kontinients und in einer Tiefe von 1500-2000 km beiderseits des Wendekreis des Krebses die größte Wüste der Welt mit einer Fläche von 7 Millionen (einschließlich der zugehörigen Steppengebiete am Rande 9 Millionen) qkm. Um sich einen Begriff von der Größe dieses Trockengebietes zu machen, muss man vorstellbare Entfernungen vergleichen: Die Breite der Sahara entspricht der der Strecke vom Nordkap bis zum Hoggargebirge und in Nord-Südrichtung ist es so weit wie von Kopenhagen nach Tunis, die Fläche würde beinahe Europa bedecken. Die Sahara birgt nach der Antarktis die größten, bisher noch unbekannten Räume der Erde. |
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| Ausbreitung | ||||||||||||||
| Die
Sahara wird im Westen vom Atlantischen Ozean, im Norden vom Atlasgebirge
und dem Mittelmeer, im Osten vom Roten Meer und dem Sinai und im Süden
von der Sahelzone und dem Becken des Niger begrenzt. |
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| Klima | ||||||||||||||
| Das Klima in der Sahara ist trocken. In den meisten Regionen liegen die mittleren Jahresniederschläge unter 100 Millimetern. In einigen Gebieten regnet es jahrelang überhaupt nicht. Der Variationsbereich der Temperatur ist extrem und reicht, insbesondere im westlichen und zentralen Teil der Wüste, von Nachtfrösten bis zu Höchsttemperaturen von über 50 °C tagsüber. Es herrscht ausgeprägtes Tageszeitenklima. Im Gegensatz zum Jahreszeitenklima überschreiten hierbei die Tagesschwankungen der Temperatur die Jahresschwankungen. Die Pflanzen- und Tierwelt ist den extremen Lebensbedingungen der Wüste angepasst. Abgesehen von den Oasen ist die Wüste fast vegetationslos, wenn auch in der westlichen Sahara vereinzelt kleinwüchsige Dornsträucher verbreitet auftreten. Die wichtigsten Bäume dieser Oasen sind Dattelpalmen und Akazien. In vielen Teilen der Wüste leben Gazellen, Antilopen, Schakale, Füchse, Dachse und Hyänen. In der Libyschen Wüste fehlt mit Ausnahme der Oasen tierisches oder pflanzliches Leben nahezu völlig. | ||||||||||||||
| Felsmalereien in der Sahara um 8000 v. Chr. | ||||||||||||||
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In den
fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts werden in Tassili-n
Ajjer (Algerien) Felsmalereien [Foto
"Felsmalerei"] entdeckt, deren älteste Bilder vor
etwa 10 000 Jahren entstanden sind. |
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| Fata Morgana | ||||||||||||||
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Bei der
Fata Morgana handelt es sich nur um eine optische Täuschung. Luftschichten
von verschiedener Dichte und Temperatur liegen übereinander. |
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| Geschichte der Sahara | ||||||||||||||
| Die
Sahara war zwar vor undenklichen Zeiten schon Wüste, jedoch weiß
man heute, dass während der Eiszeiten ein feuchtes Klima einige zehntausend
Jahre eine reiche Flora und Fauna ermöglichte und dass breite Ströme,
z.B. vom Hoggar, sich nach Norden ergossen, die aber das Meer nicht erreichten.
Vermutlich gab es mehrere Perioden solcher Klimaänderungen, jedenfalls
ist sicher, dass das Zurückweichen der Gletscher nördlich des
Mittelmeers die Entwicklung zum heutigen Zustand einleitete. Ab ca. 10 000 v. Chr. begann die langsame Austrocknung. In der Periode von 8000 bis etwa 5000 v. Chr. jagten negroide Bewohner der damals grünen Sahara das Wild mit Keule und Bumerang. Wie herrliche Felsmalereien [Foto "Felsmalerei"] in verschiedenen Gegenden der Sahara beweisen, sieht der folgende Zeitabschnitt von 5000 bis 1500 v. Chr. Menschen einer höheren Kultur in diesem Gebiet. Sie treiben Ackerbau und vor allem Rinderzucht. Um 1500 v. Chr. tritt bereits das Pferd als Zugtier vor Wagen und später als Reittier in Erscheinung, womit die neue Periode der Nomaden eingeleitet wird. Die nun schnell fortschreitende Austrocknung entzieht den Tieren die Ernährungsbasis und so findet statt des Pferdes allmählich das aus Arabien stammende, anspruchslose Dromedar mehr und mehr Eingang und verhindert, etwa ab der Zeitenwende, die völlige Entvölkerung der Sahara. |
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