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"Ihr
seid ja total bescheuert!" - Solche und ähnliche Nettigkeiten
mussten wir uns von unseren Freunden gefallen lassen, als wir unseren
ersten Abenteuer-Trip nach Afrika ankündigten. Wie kommt man eigentlich
auf die verrückte Idee, mit dem Motorrad mal so eben in die Sahara
zu fahren?
Wir blicken zurück in den Oktober 1994: Georg hat gerade seinen
Zivildienst im Kinderheim beendet und mit einem Bauingenieur-Studium
begonnen, genau das studiert auch Thomas bereits im 7. Semester.
Georg: "Du Erny (=Thomas), ich kaufe mir jetzt wahrscheinlich
eine Yamaha Tenere, habe da eine günstige Gebrauchte gesehen".
Thomas: "Geil, saubere Arbeit Schorsch (=Georg). Dann könnten
wir ja eigentlich zusammen mit unseren Mopeds mal nach Afrika fahren,
oder?"
Georg: "Hört sich nicht schlecht an. Wann soll's denn
losgehen?"
Thomas: "Im Februar?"
Georg: "Ich bin dabei!"
Nachdem
wir uns bei einem gemeinsamen Bier spontan darauf geeinigt hatten, nach
Algerien in die Sahara zu fahren, gingen wir dann im Dezember und Januar
die Reiseplanung an. Natürlich waren wir noch unerfahren und ziemlich
planlos in Bezug auf einen richtigen Abenteuer-Trip. Erst auf der Fähre
von Genua nach Tunis wurde uns aufgrund der Gespräche mit anderen
"Wüstenreisenden" bewusst, dass das Motorradfahren im
Sand doch nicht so einfach ist, und dass nach Algerien aufgrund des
islamischen Terrors eigentlich gar keiner mehr hinfährt...
Wir
taten es trotzdem und "stürzten" uns im wahrsten Sinne
des Wortes ins Abenteuer!
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